TAGDAMMERUNG DER DIEBE - HORRORGESCHICHTE AUF DEUTSCH - BREDEVOORT VAN DEN BERG In den verlassenen Weiten des sudafrikanischen Hochvelds lebt ein Mann namens Willem Strydom, ein Meisterdieb mit der unheimlichen Gabe, die unsichtbaren Grenzen unserer Welt zu lesen. Aus der Verbannung gezerrt, muss er einen zerrutteten Trupp fur einen finalen Coup zusammenschweien: die Plunderung des Aurora-Tresors. Dieses Ziel ist jedoch kein gewohnlicher Safe, es ist ein lebendiges Wesen, eine psychische Festung, die die gefahrlichste Wahrung von allen bewacht menschliche Erinnerungen und verbotene Begierden.Was als ein heimtuckischer Einbruch beginnt, sturzt die Diebe schnell in einen Albtraum des psychologischen Horrors. Auf ihrem Weg durch die pulsierende, organische Architektur des Tresors werden sie von einem Abwehrsystem gejagt, das nicht ihren Korper, sondern das Fundament ihrer Seelen angreift. Paranoia wird zu ihrem standigen Begleiter und die Schatten um sie herum spiegeln die Verrater in ihren eigenen Reihen. Dieses visionare Horror-Epos ist ein metaphysisches Puzzle fur alle Fans von cerebralem Science-Fiction. Ein unheiliger Tauchgang in die dunkelsten Winkel des Bewusstseins, bei dem der Preis fur das Uberleben der eigene Verstand sein konnte. Ein Meisterwerk des intelligenten Horrors, das seine Leser mit Themen von Schuld, Identitat und den Geistern der Vergangenheit konfrontiert und noch lange nach der letzten Seite nachhallt. "Die Luft hatte keinen Geruch. Sie hatte eine Textur: feiner Staub und der Schwei verrottender Traume. Es war der Atem des Hochvelds, und Willem Strydom trug ihn wie eine Krankheit in seinen Lungen. Er stand auf der Veranda seines verfallenen Kleinbauernhofs, seine Hande eines Totengrabers Hande, eines Sezierers Hande umklammerten das eiserne Gelander. Das Metall war warm, aber die Warme kam nicht von der Sonne. Sie sickerte aus dem Stahl, ein trages, unnaturliches Fieber. Vor ihm lagen die Berge, nicht wie ein blauer Fleck, sondern wie ein riesiger Leichnam unter einer purpurnen Decke. Die Wolke, die sich uber ihnen zusammenzog, war nicht schwer von Regen. Sie war schwer von Stille. Eine dicke, feuchte Stille, die jeden Laut verschluckte. Drinnen im Haus war die Stille schlimmer. Es war nicht die Abwesenheit von Gerauschen. Es war die Anwesenheit von etwas, das langst hatte tot sein mussen und trotzdem atmete. Dieses Gefuhl, dass jemand hinter einem steht, obwohl man wei, dass der Raum leer ist."
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