DIE NEUE BASLER LIQUIDITÄTSRISIKOREGULIERUNG.

Por PHILIP SCHLENKER

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Sinopsis

Die Hotellerie ist tendenziell durch eine hohe Anlagenintensität sowie einer von der Auslastung unabhängigen Fixkosten-Intensität geprägt und bringt dadurch besondere strukturelle Auswirkungen auf den Sektor mit sich. Zudem ist die Rentabilität von Hotelbetrieben aufgrund der hohen Errichtungs- sowie Betriebskosten im Vergleich zu anderen Branchen niedrig. Durch die geltenden Kapitaladäquanz-Richtlinien für Banken durch „Basel haben sich die Anforderungen an die Hotellerie verändert, da Banken ihre Konditionen aufgrund der Solvabilitätsverordnung verstärkt nach der Bonität ihrer Kunden differenzieren. Diese Entwicklung führt dazu, dass Kredite für kleine und mittlere Unternehmen in der Hotellerie erschwert zugänglich sind. Dies führt zur deutlichen Verteuerung bzw. Nicht-Gewährung von Krediten an die Hotellerie. Dieser Umstand verlangt neue innovative Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für die Hotellerie.Die in dieser Studie vorgestellten und diskutierten Multi-Ownership-Modelle stellen einen solchen alternativen Finanzierungsansatz dar. Die Studienergebnisse fließen abschließend in einen Anforderungskatalog inklusive Erfolgsfaktoren für die praktische Anwendung.;KN;Multi-ownership.;2015;Daniel Ganzer;Igel Verlag;;2 9783954852581;4922492;http://distri.podiprint.com/generar_imagenes/imagenes/978/3/9/5/4/8/5/2/9783954852581_f_675x675.jpg;Bis zur Finanzkrise wurde das Thema Liquiditätsrisikomanagement sowohl von Banken als auch von Aufsehern stiefmütterlich behandelt. Liquidität stand stets im Schatten von Kapital. Man nahm an, dass die Liquidität der Solvenz folgt. Tatsächlich stand Liquidität nahezu unbegrenzt und jederzeit zur Verfügung. Banken waren in hohem Maße abhängig von kurzfristiger unbesicherter Refinanzierung. Im Vorfeld der Finanzkrise erhöhten viele Institute profitorientiert ihren Risikoappetit. Es wurden massive Fristeninkongruenzen in den Bilanzen aufgebaut. Die damit einhergehenden Liquiditätsrisikokosten wurden jedoch nicht angemessen eingepreist. Banken wälzten diese Kosten auf die Allgemeinheit ab - der Staat musste mit Steuergeld einspringen, um vermeintlich systemrelevante Institute, die „too-big-to-fail waren, zu retten. Die Finanzkrise hat gezeigt, wie global vernetzt Banken untereinander sind und wie hoch demzufolge die Ansteckungsgefahr in Stressphasen ist. Um zukünftig Krisen zu verhindern, kam also nur eine international koordinierte Regulierung in Frage. Im Rahmen von Basel III einigten sich Aufseher aus aller Welt daher auf die Einführung einer quantitativen Mindestliquiditätsquote. Diese neue Kennzahl soll sicherstellen, dass Banken im Stressfall zukünftig mindestens 30 Tage zahlungsfähig bleiben. Auf europäischer Ebene wurde die Harmonisierung des Bankenaufsichtsrechts mit dem Erlass der Capital Requirement Regulation vorangetrieben - die Liquidity Coverage Ratio (LCR) wird ab 2015 als bindender Mindeststandard gelten. Banken sind dann gezwungen, Zahlungsmittelzu- und -abflüsse in einen angemessenen Gleichklang zu bringen und ausreichende Liquiditätsreserven vorzuhalten.Das Buch ordnet die LCR vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise in den Kontext bestehender Liquiditätsrisikoregulierung ein. Es beschreibt die Umsetzung in europäisches Recht und gibt einen Ausblick auf potentielle Auswirkungen auf Banken, Realwirtschaft, Konsumenten und die Stabilität des Finanzs

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